Volksrepublikentournee

Gestern haben wir unsere Paesse mit den russischen Visa erhalten. Heute geht es mit dem Zug in nullkommanichts Tagen nach Irkutsk. Wir fahren um die Mongolei herum, weil sie uns nicht so einfach dort hineinlassen. Wobei wir eben gerade erfahren haben, dass es haette doch gehen koennen. Sind wir halt eher in Russland, fahren wir eben spaeter zu Jurte und Pferdchen, oder schenken wir uns gar das fremde Land, dass Touristen scheinbar von ueberall nur nicht von Peking aus hereinlassen will. Doch lieber der Reihe nach: Wie ist es uns ergangen? Wo sind die Raeder? Wie geht es uns und wie geht’s weiter?

Mit dem Zug nach Hanoi

Unser Bericht beginnt in Mui Neh, dem suedvietnamesischen Strandparadies, wo wir unsere suedostasiatische (und damit auch die vietnamesische) Radfahrtour fuer beendet erklaerten und uns als verdiente Zielpraemie mit nichts anderem als ein paar Tagen baden, lesen und essen belohnten. Der Plan war, anschliessend mit dem Zug nach Hanoi zu fahren, dort Visa fuer China zu besorgen und, sobald erteilt, mit dem naechsten Zug nach Peking zu reisen und ebendort die Einreise in die Mongolei zu organisieren.

Strandhuette, mit Nancy und Clemens am Meer

Mui Neh Mui Neh

Es gibt zweierlei Zuege nach Hanoi. Fahrraeder nimmt natuerlich nur der langsamere und mit engen Holzsitzen ausgestattete mit. Die Fahrscheine kauften wir zum doppelten Preis in einem Reisebuero, weil die Alternative gewesen waere, selbst zum 40 km entfernten Bahnhof zu fahren, um den Zug zu reservieren. Aergerlicherweise hat die Reiseagentur nur ein Fahrrad angemeldet, und wir mussten fuer das zweite noch zuzahlen. Solcherart Betrug ist man in fremden Laendern an sich hilflos ausgeliefert, da sich in der Regel kaum jemand findet, der erstens ueberhaupt versteht, um was es sich handelt und dann auch noch Partei gegen seine Landsleute ergreift. Zum Glueck sind wir bisher, von einigen Nichtigkeiten abgesehen, nie in ernsthaft in Auseinandersetzungen geraten. Auch nicht waehrend der 33 stuendigen Hoppelei im hartquetschigen Bummelzug, von dem wir im
Reisefuehrer spaeter lasen, dass selbst erfahrenen Travellern von dessen Benutzung abgeraten wird. Unser zweites grosses Opfer an den Fahrradgott, nachdem wir fuer den Flugtransport der Raeder nach Thailand fast mehr als deren Anschaffungswert bezahlen mussten. Im Uebrigen war die Zugfahrt aber recht kurzweilig, und die Raeder konnten problemlos im Gepaeckwagen mitreisen.

Unterhaltung im Zug, verschiedene Varianten

Mui Neh Zug nach Hanoi

In Hanoi 

Hanoi ist ein riesiger, enger, und vollgestopfter Handelsbasar mit nirgendwo genuegend Platz zum Anhalten oder wenigstens zum Luftholen. Entweder hangelt man sich irgendwie unbeschadet ueber die komplett von Motorraedern zugeparkten oder von allerart Geschaeften zugestellten Fusswege, oder man rettet sich durch ein dichtes Gewuehl von in alle Richtungen draengenden Mopeds, Fahrraedern und Lastentraegern. Wer unsinnigerweise stehenbleibt, wird angehupt und weggeschoben zu naechsten Stelle, an der Verweilen auch nicht einen Augenblick laenger moeglich ist.

Parkplatznot, Parkplatznot

Wenig Platz in Hanoi Wenig Platz in Hanoi

Wir sind etwa eine Woche in der Hauptstadt geblieben. Am Anfang hatten wir kaum Lust, ueberhaupt vor die Tuer in die Anstrengung hinaus zu gehen. Aber man kann sich an das Druecken der hektischen Stadt tatsaechlich gewoehnen und in ihr Sicherheit gewinnen. Wir haben uns mit Ines vom Hospitalityclub getroffen und uns von ihr durch verschiedene Stadtviertel und in gemuetliche Cafes fuehren lassen, gewannen so einen freundlicheren Eindruck von Hanoi. Hospitalityclub ist eine Internetboerse fuer weltweit kostenlose Unterkuenfte. Wir haben bisher zwar noch keine Unterkunft ueber diese Internetseite organisiert (weil man immer schon genau wissen muss, wann man wo ist, was wir selten koennen), aber schon einige Menschen getroffen, die uns in ihren Staedten weiter geholfen haben.

Hanoieindruecke

Neubaublock Hanoi Zugstrecke durch Hanoi

Hanoi ist auch der Ort, wohin der in der DDR gelernte Ingenieur und Freund von Jens Eltern, Ty, nach seiner Ausbildung zurueckkehrte, auf dessen Suche wir uns begaben. Nach einer langen Suche und unter Mithilfe von Frau Minh, der wir in einem Museum begegneten, haben wir erfahren, dass Herr Ty leider von vielen Jahren gestorben ist, dass dessen Nichten jedoch in Hanoi leben. Sie waren beide sehr ueberrascht, dass sich nach all den Jahren jemand fuer den Verbleib ihres Onkels interessiert, kannten sie ihn doch selber kaum. Gemeinsam fuegten wir ein paar Geschichten zusammen. Z.B. die, dass Ty den Eltern von Jens erklaerte, statt eines Mopeds, wie es alle Vietnamesen taten, lieber Buecher mit in die Heimat zu nehmen und die Nichten sich aber gut an den stolzen Onkel erinnern, wie er mit schicker, roter Simson auftauchte (und mit einem Haufen Buechern, die bei ihrer Familie auf dem Dachboden verstauben, weil niemand sie lesen kann).

Herr Tys Nichten und wir, rote Simson (aber nicht Herr Ty)

Herr Tys Nichten rote Simson

Ein chinesisches Visum organisiert jedes Hotel gegen einen relativ geringen Aufpreis, wenn man entweder zu faul oder – wahrscheinlicher aber - zu gernervt ist, selbst zur Botschaft zu fahren. Wir haetten auch das mongolische Visum gleich mit beantragen koennen, doch dann waeren wir nicht puenktlich aus Vietnam gekommen. Wir erkundigten uns ueber die Fahrradmitnahme im internationalen Zug nach Peking. Gleich das erste Reisebuero versicherte uns, dass selbst Motorraeder im Zug mitreisen, und man solle einfach eine Stunde frueher am Zug erscheinen und: Heute noch buchen, weil der Zug schnell schoen voll ist. Wie man es in Vietnam immer machen muss, befragten wir noch andere Stellen, um eine annaehernd zuverlaessiges Gesamtmeinungsbild zu erhalten. Wir suchten sogar den Bahnhofschalter auf, bei dem die Schalterbeamte uns trotz eigentlicher Oeffnungszeiten ganze 15 Minuten warten liess, um Kaffee zu kochen, Jacke auszuziehen und sich zu schminken. Dementsprechend wenig knapp war auch ihre Auskunft: Nein, keine Raeder, Schalter zu, Schminke kontrollieren.

Auf nach China 

Also auf mit dem Rad nach China! Eigentlich hatten wir sogar gehofft, unsere Radreise noch nicht beenden zu muessen, und so verliessen wir Hanoi mit guter Laune und den spannenden Erwartungen, die sich vor einem neuen Land immer einstellen. Wie wird das Essen sein? Und die Unterkuenfte? Sind die Menschen freundlich? Wie ist der Strassenverkehr?

Ende von Hanoi, Anfang von China

Stadtende Hanoi Willkommen in China

Neben dieser Vorfreude auf das Neue begleitete uns auf dem letzten Stueck vietnamesischer Strasse auch der Wunsch, endlich dieses anstrengende und nervtoetende Land wieder zu verlassen, irgendwo hinzukommen, wo nicht staendig plumpe Maennerstimmen hinter uns heraeffen, hey!, ey!, ha!, hello! und dann hoehnisch lachen, wenn wir uns doch einmal umdrehen. Irgendwo, wo man sich nicht aufdringlich glotzend vor uns aufbaut, wenn wir irgendwo anhalten. Irgendwo, wo nicht jegliches Einkaufen einen muehsamen Verhandlungskampf darstellt, wo man nicht vor dem Essen misstrauisch nach dem Preis fragen muss, um nicht spaeter das vierfache des ueblichen bezahlen zu sollen. Wir sind hin- und hergerissen, wenn wir ueber unsere Zeit Vietnam sprechen, gab es doch auch so viele wunderbare Begegnungen, Augenblicke, Einsichten. Vietnam wird fuer uns als ein aufregendes und buntes Land in Erinnerung bleiben, als ein Land, in dem es sicher keine Langeweile gibt und fuer das man eine gute Kondition mitbringen sollte.

In Nordvietnam

nordvietnam2.jpg Nordvietnam

Bereits in China, zuckten wir immer noch unmerklich zusammen, wenn wir an einer Menschengruppe vorbeikamen. Wuerden sie rufen, hinter uns herlachen? Doch die Chinesen sind weniger grob, sind respektvoll und zurueckhaltend. Wenngleich sie nicht minder neugierig sind. Chinesen neigen zur Haufenbildung. Ueberall, wo wir anhielten, hatten wir bald eine um unsere Raeder versammelte Menschentraube um uns. Einmal stoppten wir, um den Klaengen einer traditionellen Hochzeitsmusik zu lauschen. Schon bald waren wir und die Raeder in Gesellschaft. Wenn sich irgendwo eine kleine chinesische Neugierigengruppe bildet, hat sie alle Chancen zu einer grossen Menschenansammlung zu werden. So auch bei der Hochzeitsmusik. Nach und nach verschwanden saemtliche Gaeste von der Gesellschaft und ringten sich um uns, die ersten noch vorsichtig, die letzten schon regelrecht rennend und rufend. Schliesslich stellte die Musikgruppe ihre schoene Musik ein und kam auch noch zu uns.

ein kleiner suedchinesischer Haufen, Stadt in Suedchina

Haufen Stadt in Suedchina

Landschaften Suedchina

Suedchina Suedchina

War es die im Gegensatz zur vietnamesischen Vollflaechenbebauung unendlich anmutende Grosszuegigkeit der Landschaft, waren es die breiten, leeren Strassen, die deutlich sichtbaren Preise in den Lebensmittellaeden, die Exotik der fremdartigen Zeichensprache oder eben die angenehme Art der chinesischen Menschen. Wir mochten China gleich von Anbeginn. Und es kommt uns immer noch merkwuerdig vor, dass eine einfache Grenzlinie uns in eine so verschiedene Kultur einlassen kann, die mit jener, die wir gerade vierliessen, kaum etwas gemeinsam hat. In Europa erscheint das asiatische Leben so fremd und gegensaetzlich, dass sich niemand so richtig vorstellen kann, dass die einzelnen Laender sich untereinander auch noch einmal erheblich voneinander unterscheiden.

Im Zug nach Peking

Nach einer Woche Verlaengerung trafen wir in der suedchinesischen Stadt Nanning ein, am Endpunkt unserer suedasiatischen Radtour.

Zieleinfahrt in Nanning, Ziel Bahnhof Nanning

Nanning Endstation 

Wir wussten vom taeglichen Zug nach Peking und auch davon, dass dieser wegen des chinesischen Neujahrsfestes etwa eine Woche vor Abfahrt reserviert werden sollte. Und wir wussten, dass wir nicht wussten, ob dieser Zug unsere Raeder mitnehmen wuerde. Muessten wir sie, wie fuer einen Flugzeug noetig, in eine Box verpacken? Wenn ja, woher diese nehmen? Koennen sie mit ins Abteil? Raeder ab, Pedale ab, Lenker quer? Der Fahrkartenkontrolleur konnte uns keine Auskunft geben. Das internationale Reisebuero von Nanning konnte uns keine Auskunft geben. Wie sollten wir einen Fahrschein kaufen, wenn es denn ueberhaupt noch einen gaebe, wenn wir nicht wussten, wie die Raeder nach Peking gelangen? In letzter Not den Englisch sprechenden Rezeptionisten unseres Hotels um Rat bittend, erfuhren wir von der aeusserst bequemen Transportweise mittels des Chinesischen Bahn Expresses, gleich rechts vom Bahnhof. Dort verschickten wir unsere Raeder in einer kurzen, fuenf Minuten dauernden, Aktion und wunderten uns – wie so haeufig - ueber die Asiaten, die es mit uns oft sichtlich schwer haben.

Wir bekamen recht unkompliziert zwei Zugfahrscheine, wenngleich auch in verschiedenen Waggons. Die Reise nach Peking war sehr angenehm und haette gerne laenger dauern koennen. An den Bahnhoefen gab es immer genug Essen, im Zug genuegend Unterhaltung mit freundlichen Kindern. Nachts zogen geisterhafte Millionenstaedte an uns vorbei, deren Namen wir nicht kannten und die laut Reisefuehrer sechs oder fuenf oder auch nur vier Millionen Einwohner beheimaten. Schon bald vergassen wir ihre Namen wieder.

aus dem Zug, in dem Zug, aus dem Zug

aus dem Zug in dem zug aus dem Zug

In Peking

Visa, Zug und Grosse Mauer waren unsere Aufgaben fuer Peking, und schongleich beim Visa scheiterten wir. Unsere Zweitpaesse mit den russischen Visa lagen in der Deutschen Botschaft in Ulan Bator zur Abholung fuer uns bereit. Doch dazu muessten wir erst dort hin gelangen, und die Mongolen wollten uns nicht ins Land lassen. Sie haben vor kurzem einen neuen Botschafter eingesetzt, der sehr genau und streng die Einhaltung aller Einreiseformalitaeten ueberwacht. Fuer ein Touristenvisum wird eine amtlich beglaubigte mongolische Einladung benoetigt. Fuer ein Transitvisum muessen das Visum des naechsten Landes sowie ein durchgehender Fahrschein vorgezeigt werden. Zu allem Unglueck stand das chinesische Neujahrsfest an, welches auch in der Mongolei als Tsagaan-Sar-Festes gefeiert wird und waehrend dessen saemtliche Aemter eine Woche lang geschlossen sind. Unmoeglich irgend etwas zu organisieren, schon gar keine Einladung aus der Mongolei. Vielleicht wuerde ein Fax aus Ulan Bator mit Kopien unseres russischen Visas helfen, sodass wir damit das Transitvisum erhielten. Aber dann koennten wir noch immer keinen Durchgangsfahrschein praesentieren. Einen Fahrschein kaufen ohne die Gewissheit, das Visa zu bekommen, waere zu riskant. Ausserdem haette jemand die russischen Paesse zum Zug bringen muessen. Wir fuhren ratlos zur Deutschen Botschaft, um dort zu fragen, ob sie sich unsere Reisepaesse von Ulan Bator zuschicken lassen koennen. Sie koennen, aber da die diplomatische Post stets ueber die BRD vermittelt wird, wuerde es drei Wochen dauern, laenger als unser chinesisches Visa gueltig waere. Wo sollten wir eigentlich hin, wenn wir China verlassen muessten? Die Rettung erschien, als wir gar nicht mehr mit damit rechneten. Ein Mitarbeiter der Botschaft wuerde eine private Reise in die Mongolei unternehmen, in ein paar Tagen schon zurueck sein und unsere Reisepaesse nebenbei auch noch abholen. Was fuer ein Glueck! Spaeter haben wir uebrigens erfahren, dass es in Peking eine Reiseagentur gibt, die mongolische Visa sehr zuverlaessig organisiert.

Peking neu und alt

Peking Peking Mauer

Da wir nun zunaechst nicht viel mehr zu tun hatten, als auf die Paesse mit den russischen Visa zu warten, verbrachten wir die Zeit als ordentliche Touristen und besuchten viele der Sehenswuerdigkeiten der Stadt und die Grosse Mauer. Peking ist als ein rechtwinkliges Strassennetz angelegt, dessen 40 Kilometer lange, schnurgerade Hauptstrasse sich von West nach Ost durch die Stadt zieht. Im ersten Eindruck besteht Peking ausschliesslich aus riesigen Magistralen und darum gruppierten modernen, grossen, leblosen Betonkloetzern. Eine langweilige, geschichts- und wesenslose Stadt, bei der es sicher schwer werden wuerde, die elf Besuchstage auszufuellen. Im Laufe der Zeit fanden wir jedoch immer mehr auch schoene und besuchenswerte Stellen: Plaetze, Parks, Museen und vor allem die huebschen und bunten Gassen, Hutongs genannt, mit ihren vielen netten Cafes, die Peking ueberall durchkreuzen und in denen man sich verlieren kann. Fuer uns sehr angenehm waren die riesigen Radfahrstreifen, mit denen jede groessere Strasse ausgestattet ist. Rad fahren in Peking macht Spass.

Grosse Mauer

Mauer Mauer

Unsere Paesse mit den russischen Visa endlich erhalten, besorgten wir uns die Fahrscheine nach Irkutsk und sind nun fast schon am Ort des zweiten Teils unserer Reise. Wir stehen jetzt nur noch vor der ewig neuen Frage, wie die Raeder zu transportieren sind. Diesmal werden wir versuchen, sie mit in den Zug zu nehmen, da wir niemanden gefunden haben, der uns irgendeine Auskunft ueber einen vorhandenen Gepaeckwagen machen konnte. Die Chinesen sprechen kaum Fremdsprachen. In allen anderen Laendern hatten wir stets immer jemanden zu Hilfe. Hier in China – selbst in Peking - ist es oft ein richtiges Problem sich verstaendlich zu machen. Speisekarten, Fahrplaene, Wegweiser und Auskuenfte bleiben uns meist unklar. Wir haben uns mit Hilfe eines jungen Chinesen zwei Radboxen besorgt, in die wir die Raeder im Notfall zusammenlegen koennten, wenn sie sie nicht in den Zug lassen wollen (ein paar Stunden spaeter hat man uns die Boxen wieder gestohlen). Vielleicht koennten wir die ja Zugbegleiter etwas bestechen, wenn es nicht anders geht? Aber moeglicherweise werden wir gar nicht bis auf den Bahnsteig vorgelassen. Hier in China gibt es an den Bahnhoefen immer eine strenge Gepaeckkontrolle mit Roentgen. Wuerden wir sogar auf die Raeder verzichten und sie einfach stehen lassen? So oft wollten uns schon die Chinesen unsere Raeder abkaufen, doch wir haben immer abgelehnt. Reisen mit Fahrrad ist, wenn man nicht gerade Rad faehrt, ziemlich schwierig.

in Peking 

Peking Peking

 

7 Kommentare to “Volksrepublikentournee”


  1. Ein toller spannender Bericht! Das klingt alles so nach Abenteuer und Freiheitl. Ich kann mir Jens gut in so einem zug voller fremder Leute vorstellen. Das Bild mit Jens zwischen den vielen Leuten ist grandios.

  2. Schöne Sache. Erinnert mich an meine Reise durch Central Asien 2003. Versucht unbedingt die Räder mitzunehmen, dann könnt ihr in Irkutsk zur Olchon Insel im Baikalsee radeln. Genial schöne Gegend. Alles Gute für euren weiteren Trip.

  3. hallo ihre beiden, vielen dank für die lange und spannende reisereportage. es ist echt spannend, alles dinge, von denen ich nichts weiß. ich kann gut mit euch mitfühlen, wenn ihr euch in china wohler fühlt.

    ich hatte in meiner studienarbeit übrigens die eisenbahnstrecke shanghai-nanjing untersucht und kenne daher wenigstens die namen. von der strecke shanghai – peking hatte ich dabei einen bildfahrplan (weg-zeit-diagramm), war megebeeindruckend wieviele züge die chinesen auf der strecke unterbringen.

    ich habe den spannenden bericht mal ausgedruckt und judith zugesendet, die hat ja kein internet.

    grüße,
    jochen

  4. wow! jetzt hab ichs endlich geschafft zu lesen. wirklich super! auf der einen seite beneide ich euch, ob eurer abenteuer, auf der anderen ziehe ich den hut, wie ihr diese packt.

  5. seit einiger zeit lese ich ganz begeistert eure phantastischen reiseberichte. erhard meinte, spätestens in vietnam hätte er aufgegeben. herrlich gelacht haben wir über die top 10 utensilien und sind schon gespannt auf die nächste reportage.
    alles gute
    romy und familie

  6. hallo ihr zwei!

    habe mit großem interesse eure ganzen reiseberichte gelesen,wahnsinn und hut ab.nicht jeder hat soviel mut zu so einer reise,wirklich beneidenswert!

    deine schwester kann wirklich stolz auf dich sein(jens),kenne dich aus unserer kindheit waren nachbarn!

    also viel spaß noch auf eurer weiteren reise und passt auf euch auf!

    viele grüße
    nicole

  7. Salaam ihr beiden,
    ich hab´s endlich mal wieder geschafft euren blog zu besuchen :)Tat so gut mit eurem Reisebericht in die große, weite Welt hinauszuschauen!Weite…vermiss`ich hier in Mazar-e-Sharif natuerlich. Eure Verhaltensbeschreibung der Vietnamesen -Hinterherrufen, Anstarren, Feilschen…- hat mich total an die Männerwelt hier erinnert. Na, trotz der anstrengenden kulturellen Dinge, finde ich es nach wie vor spannend und interessant die Menschen hier und ihre Geschichte kennen zu lernen.
    Der Frühling hält bei uns mit großen Schritten Einzug, die Mandelbäume blühen bereits und auch die Wüste wird bald zum Leben erwachen … Frühling ist einfach toll. Auch hier in diesem geschundenen Land, dessen Menschen ich nichts sehnlicher wuensche als einen Frühling fuer sich und ihr Land. Die Hoffnung darauf (und den Willen dafuer etwas zu tun) haben “die Afghanen” jedenfalls. Ich habe natürlich nur Kontakt zu ganz normalen Leuten, nicht zu denen, die den großen Krieg machen.

    So, seid ganz lieb gegruesst und weiterhin alles Gute fuer euch, die Susi aus Mazar