1. Etappe – Entscheidung am Berg

Der Tag begann mit der einfachen Aufgabe, die fuer Rad Reisende typische spartanische Ausruestung in die reichlich vorhandenen Behaeltnisse zu verstauen. Dazu wurde ein Freiwilliger festgelegt, der die gestellten Anforderungen sehr ernst nahm.

Erste Etappe Preparation

Gleich der erste Streckenabschnitt nach dem Start bot einige Herausforderungen. Es war eine Steigung von etwa 10% eingebaut, die wir spielend schiebend nahmen, um oben angekommen festzustellen, dass es mit den mit Gepaeck beladenen Fahrraedern gar nicht moeglich war, ueberhaupt zu fahren.

Eine der Hoellenmaschinen war komplett unfaehig pedaliert zu werden, da zwischen Pedal und hinterer Gepaecktasche leider kein Platz fuer einen Schuh vorgesehen war und so nur ein halber Kreis getreten werden konnte. Das andere Rad hingegen entsprach insofern nicht seiner Bestimmung, als dass es statt zu fahren unter der Last des Gepaecks nur vorwaerts zu schwingen war, sodass wir vor der anstehenden Abfahrt die Befuerchtung hegten, es wuerde sich nun samt Pedaleur in die Luft schwingen und das Ergebnis verfaelschen.

So beendeten wir kurzerhand die Tagesreise und begannen mit der Auswertung.

Tagesstatistik:

Erste Etappe Statistik

Siegerfoto: 

Erste Etappe Siegerfreuden 

Um die Abreise aus Auckland und damit den Aufbruch zum Radreisen nicht weiter zu verzoegern, waren wir gewillt, die Raeder so schnell wie moeglich und um jeden Preis zurueckzugeben und uns neue (diesmal wirklich taugliche) zu besorgen. In einem unabhaengigen Radgeschaeft riet man uns die Raeder zu behalten. Einige Aenderungen waren jedoch notwendig. Mehrere Stunden nahm sich ein Mitarbeiter Zeit fuer Beratung und die Reparaturen. Am Ende waren wir voellig zufrieden und wollen morgen neu starten.

 

8 Kommentare to “1. Etappe – Entscheidung am Berg”


  1. na dann, viel glück beim zweiten versuch!
    oder beherzigt meinen rat: nehmt die bahn!

  2. mhm, mensch, ich drück euch die daumen für morgen!

  3. Also 390 Meter ist nicht wirklich viel, dafür das ihr noch so lange zu strampeln habt ist es ganz sicher die beste Entscheidung gewesen.

  4. aber britta, ist das Land denn schon eisenbahnähnlich erschlossen?

  5. aber inge, noch nicht “eisenbahnromantik teil XVIII” geschaut?

  6. Wir sind schon unterwegs. Die Raeder sind toll. Das Gepaeck ist schwer. Die Berge sind steil und lang. Im Norden gibt es kein Internet. Bis irgendwann. Uli, Jens.

  7. dann bis irgendwann! viel spaß!

  8. Heide, Alex & Fräulein F. sagt:

    Friederike wollte euch jetzt eigentlich beweisen, dass man selbst mit einem Bobycar 10% Steigung und mehr überwinden kann. Das Beweisfoto lässt sich hier aber leider nicht reinstellen ):
    Dafür interessiert uns, ob es in Neuseeland auch so viel Kuhkakki gibt wie auf den Schweizer Wiesen und Wegen???